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„In Hamburg sagt man Schulz“: Krandienst Schulz investiert mit Liebherr in die Zukunft

Veröffentlicht am 28.10.2026

„In Hamburg sagt man Schulz“: Krandienst Schulz investiert mit Liebherr in die Zukunft

„In Hamburg sagt man Schulz“: Krandienst Schulz investiert mit Liebherr in die Zukunft

cranes   /   28.10.2026 12:41   /  A+ | a-
–    Familienunternehmen setzt auch nach mehr als 50 Jahren auf Wachstum 
–    Einheitliche Liebherr-Flotte ermöglicht flexible Disposition und vereinfacht die Schulung
–    Neuer Liebherr-Mobilkran LTM 1400-6.1 bewährt sich bei anspruchsvollem Ersteinsatz in der Hamburger Innenstadt

50 Jahre Erfahrung, hanseatische Wurzeln und den Blick fest nach vorn: Krandienst Schulz verbindet seine gewachsene Tradition mit kontinuierlicher Weiterentwicklung und der Flexibilität, schnell auf neue Anforderungen im Markt zu reagieren. Das Familienunternehmen setzt dabei bewusst auf Investitionen in Personal, Digitalisierung und einen modernen Fuhrpark. Auch in einem anspruchsvollen Marktumfeld hält Schulz an diesem Kurs fest und erweitert seine Kranflotte. Sechs neue Liebherr-Mobilkrane kamen 2026 hinzu, darunter ein LTM 1150-5.4 und zuletzt ein LTM 1400-6.1.

Wo andere angesichts eines anspruchsvollen Marktumfelds abwarten, investiert Krandienst Schulz: Das familiengeführte Unternehmen baut Personal auf und erweitert gleichzeitig seine Kranflotte. Sechs Liebherr-Mobilkrane verstärken das Unternehmen im Jahr 2026, darunter ein LTM 1150-5.4 und der Ende September ausgelieferte LTM 1400-6.1. Mit dem neuen Slogan „In Hamburg sagt man Schulz“ tragen die Krane die Verbundenheit des Unternehmens mit seiner Heimatstadt weithin sichtbar auf die Baustellen.

Tradition, Kontinuität und Flexibilität
Seit mehr als 50 Jahren ist Krandienst Schulz als Familienunternehmen tätig. Heute ist der Krandienstleister an drei Standorten vertreten und bleibt dabei seinen Hamburger Wurzeln und seiner persönlichen Unternehmenskultur treu. Kurze Entscheidungswege, eine offene Tür und der direkte Austausch prägen die Zusammenarbeit.
„Der wichtigste Erfolgsfaktor sind ganz klar unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ohne ihr Können und ihren Einsatz, ob auf der Baustelle, in der Werkstatt oder in der Disposition, wäre nichts von dem möglich, was wir heute leisten“, sagt Günter Sichward, Inhaber und Geschäftsführer von Krandienst Schulz. „Wir sind ein Familienunternehmen, und das leben wir auch: Bei uns ist die Tür immer offen, für jeden. Kurze Wege und ein offenes Wort gehören dazu.“

Die Unternehmensstrategie fasst Sichward in drei Begriffen zusammen: „Tradition, Kontinuität und Flexibilität. Wir stehen seit über 50 Jahren für Verlässlichkeit, wir entwickeln uns kontinuierlich weiter, und wir bleiben flexibel genug, um auf jede Anforderung unserer Kunden schnell reagieren zu können.“
Moderne Krantechnik ist wichtig. Für Günter Sichward beginnt unternehmerischer Erfolg aber an anderer Stelle: bei Vertrauen, Verlässlichkeit und einem guten Gespür für Menschen. „Als Inhaber sehe ich meine Aufgabe darin, die Strategie vorzugeben und immer ein Stück weiterzudenken. Ich beobachte genau, welche politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen auf unsere Branche zukommen können. Entscheidend ist die Frage: Wie müssen wir heute die Weichen stellen, damit wir auch morgen zukunftssicher aufgestellt sind?“ Diese Haltung prägt Krandienst Schulz seit der Übernahme des damaligen Kleinbetriebs mit fünf Kranen.
Heute verbindet das Unternehmen technische Leistungsfähigkeit mit umfassendem Service und persönlicher Kundenbetreuung. Genauso wichtig ist der Blick nach innen: Faire Bezahlung, gemeinsame Aktivitäten und persönliche Ansprechbarkeit sollen Mitarbeiter langfristig ans Unternehmen binden. Gleichzeitig stellt sich Krandienst Schulz konsequent neuen Herausforderungen, von steigendem Kostendruck bis zu bürokratischen Hürden. So entsteht ein Unternehmensmodell, das nicht auf Wachstum um jeden Preis setzt, sondern auf Kontinuität, Kundennähe und eine Unternehmenskultur mit Bodenhaftung.

Einheitliche Flotte schafft Flexibilität
Bei seiner Mobilkranflotte setzt Krandienst Schulz vollständig auf Liebherr. Die einheitliche Bedienphilosophie erleichtert es dem Unternehmen, Fahrer flexibel auf unterschiedlichen Geräten einzusetzen. Gleichzeitig vereinfacht sie die Disposition und die Schulung der Kranfahrer. „Wir sind zu 100 Prozent Liebherr-Kunde, und das aus Überzeugung“, erklärt Sichward. „Eine einheitliche Flotte macht uns in vielen Bereichen effizienter. In der Disposition und im Außendienst ist es deutlich einfacher, wenn jeder Kran nach demselben Prinzip funktioniert. Auch die Schulung unserer Kranfahrer wird dadurch leichter.“
Eine wichtige Rolle spielt für den Unternehmer außerdem die technische Betreuung: „Entscheidend ist für uns der Service. Wenn auf einer Baustelle mitten in der Nacht an einem Kran etwas kaputtgeht, kümmert sich Liebherr direkt. Auch bei der Verfügbarkeit von Ersatzteilen ist Liebherr hervorragend aufgestellt. Für uns bedeutet das kurze Ausfallzeiten und zufriedene Kunden. Mit Liebherr verbindet uns eine langjährige, vertrauensvolle, partnerschaftliche Zusammenarbeit.“
Auch digitale Lösungen sind Teil der Strategie. Krandienst Schulz nutzt eine digitale Auftragsabwicklung und das Kundenportal MyLiebherr für seine Flotte. Damit verbindet das Unternehmen jahrzehntelange Erfahrung mit modernen Prozessen.

Millimeterarbeit über den Dächern Hamburgs
Wie gut die neue Technik zur Praxis passt, zeigte der erste Einsatz des Liebherr-Mobilkrans LTM 1400-6.1 Anfang Oktober 2026. Am Fleethof an der Stadthausbrücke, mitten in der Hamburger Innenstadt, tauschte der 400-Tonner Wärmetauscher der Gebäudeklimaanlage aus. Die Lasten wogen bis zu 3,5 Tonnen. Der Kran arbeitete mit Wippspitze bei einer Ausladung von 55 Metern.
Die Bedingungen waren anspruchsvoll: Die Wärmetauscher befanden sich verdeckt im Unterbau des Gebäudes. Am Haken mussten sie gedreht und langsam aus ihrer Position gezogen werden. Gleichzeitig erforderte eine hohe Gebäudekante die große Ausladung. Hinzu kam der begrenzte Platz in der Innenstadt. Da während des Einsatzes lediglich zwei Fahrspuren gesperrt waren, lief der Verkehr teilweise weiter. Für Aufbau und Abstützung des Krans stand entsprechend wenig Raum zur Verfügung.
Die Kulisse hätte dabei kaum hanseatischer sein können: der Hamburger Michel im Licht des Sonnenuntergangs, die Elbphilharmonie im Hintergrund und mittendrin der neue LTM 1400-6.1 von Krandienst Schulz. So wurde der Ersteinsatz zugleich zum sichtbaren Ausdruck der Unternehmensstrategie: fest in Hamburg verwurzelt und bereit, mit leistungsfähiger Technik neue Aufgaben anzupacken.