Frank Hadel            

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Kotflügel aus fotogeätztem Riffelblech selbst hergestellt

Veröffentlicht am 01.06.2012

(c) www.hadel.net

Der Bausatz eines Dolly für den Schwerlastverkehr ist gebaut, lackiert und beinahe fertig gestellt. Allerdings sieht das Modell etwas aus, als wäre es "in den Farbtopf" gefallen. Die roten Kotflügel stören.

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Kotflügel aus Riffelblech wären sehr schön und auch realistisch. Feine, fotogeätzte Bleche sind im Handel zu finden, aber ist die Montage nicht sehr schwer?

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Zunächst wird ein entsprechender Streifen Riffelblech zugeschnitten. Die Länge kann dabei etwas Reserve berücksichtigen, aber viel wichtiger ist die Breite: Sie muss ca. 1mm mehr betragen als der Kunststoffkotflügel im Modell.

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Nun müssen die Winkel gefalzt werden. Besonders gut geht dies in einer Pinzette, die das ganze Blech fest greifen kann. Anhand der Riffelung läßt es sich perfekt ausrichten und abwinkeln.

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Das vorgeformte Teil wird mit etwas Klebstoff aufgebracht. Klammern fixieren es während der Trocknungsphase.

Deutlich ist der Überstand zu erkennen. An den Biegungen müssen kleine, V-förmige Stücke herausgeschnitten werden, damit die Abkantung später bündig sitzt.

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Mit einem kleinen Hammer wird das Blech vorsichtig umgelegt.

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Letzte Details wie die Rücklichter runden das Bild ab. Nach der Montage der Felgen ist das Modell bereit für den ersten Einsatz.


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Fotoätzteile für feinste Details...

Zuerst werden die Teile aus der Blechplatine geknippst. Ich empfehle, die Teile nach Baufortschritt auszulösen und nicht alle auf einmal. Dies sollte mit einem Skalpell o. ä. auf einer harten Unterlage geschehen, damit die Teile nicht verbiegen.

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Flexible Lese- und Bastellampe

Busch ist nicht nur bekannt für detailreiche und ausgefallene Modelle sondern auch für die ständige Entwicklung neuer Artikel, die den Modellbauer unterstützen. So folgt nach dem Wundertuch CyberClean eine praktische Minilampe mit Lupe, unter der feinste Bastelarbeiten erledigt werden.

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Der 3D-Druck erfreut sich immer größerer Beliebtheit, eigene Drucker begegnen uns in der Szene inzwischen an jeder Ecke und die Druck-Dienstleister rücken durch heftige Preissteigerungen mehr und mehr in den Hintergrund. Allerdings sind die gedruckten Teile sehr spröde und reagieren auf Verwindungen anfangs gar nicht und dann mit einem Knacken. So geschehen mit diesem Demo-Würfel. Durch eine Unachtsamkeit trennte sich der offene Würfel von seiner Grundplatte. Da sowas oder ähnliches auch mit einem Modell geschehen kann, zeige ich hier eine Reparaturmaßnahme, die sich schnell und vor allem recht einfach umsetzen lässt. Außerdem gehen die Teile eine feste Verbindung ein, was mit anderen Klebstoffen nur bedingt gelingt.

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