Frank Hadel            

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Schaustück Elektromobilität am Flughafen Frankfurt a.M.

Veröffentlicht am 18.12.2020

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Bereits im Jahr 2013 entdeckten wir diese kleine aber interessante Schauanlage: E-PORT AN.

Es drehte sich um den Stand der Elektromobilität für die Bodenfahrzeuge am Frankfurter Flughafen. Da das Diorama zumeist im H0-Maßstab umgesetzt wurde, zückte Jens die Kamera und hielt ordentlich drauf!

Magnetbahnen im Untergrund sorgten bereits damals für einige Bewegung.

Wie wir noch sehen werden, nimmt die Technik einige Anleihen am Flughafen "Knuffingen Airport", der sich seit Mai 2011 in der Hansestadt Hamburg, genauer im Miniatur-Wunderland, befindet.

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Die endlosen Start- und Landebahnen blieben für das Diorama unberücksichtig. Das Gelände beginnt am Rande einer Rollbahn.

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Den Hintergrund bildet das Segment eines Terminalgebäudes.

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Die hier gezeigten Flughafenschlepper verbrannten noch Diesel. Es ging ja auch um den Ausblick in die Zukunft.

Bereits drei Jahre später (2016) fuhr der erste E-Schlepper über das echte Flughafengelände und bewegte vom Kurzstreckenflieger bis zum Airbus A380 die schwersten Flugzeuge der Welt.

Auf dem Diorama war tatsächlich einiges in Bewegung, wie im Bildwechsel zu erkennen ist. Der Anblick mit den langen Magnetschleifern scheint inzwischen sehr vertraut.

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So geht es gemächlich zur Startbahn und ab in den Urlaub.

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Weiter geht es mit dem bunten Treiben an den Terminals. Die langen und vielfach verstellbaren Gateways, auch "Finger" genannt, setzen sich an die Türen der Flugzeuge. Anzahl und Höhe variieren je nach Flugzeugtyp beträchtlich.

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Der A380 erforderte weltweit Umbauarbeiten und Erweiterungen der Gates, um die Passagiere schnell genug transportieren zu können. Inzwischen ist der Doppelstöcker bereits weitgehend außer Dienst gestellt. Die Marktentwicklung wurde bereits ohne Corona völlig falsch eingeschätzt. Das Virus gab dem eleganten Riesen dann den Todesstoß.
Modellbauerisch bietet dieses Foto viele sehenswerte Feinheiten wie die Wendeltreppe und die einzelnen Segmente und Drehgelenke der Gates. Hier kamen auch Komponenten aus dem Architekturmodellbau, Maßstab 1:100, zum Einsatz.

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Erwartungsgemäß herrscht auch in den Gebäuden ein reges Treiben. Unzählige Businessleute und Touristen warten auf ihre Flieger. Hinter den getönten Scheiben bilden sie eine tolle Silhouette. Am Boden passiert ein Fahrzeug der Fraport die Unterführung.

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Im Vergleich mit dem A380 ist der unangefochtene König der Lüfte scheinbar unsterblich. Die Boeing 747 fliegt seit 1970, immer wieder überarbeitet, um die Welt. Nur kurz konnte der A380 am Image der 747 kratzen. Zu einer echten Ablösung wird es, Stand heute, nicht mehr kommen.

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Welch umfangreicher und spezialisierter Fuhrpark für den Flughafenbetrieb nötig ist, zeigt dieses Foto. Verschiedenste Lkw versorgen den Jumbo für den nächsten Start.

Nicht alle Flieger werden die Gateways geleitet. Günstige Fluglinien bedienen sich auch heute noch häufig der mobilen Treppen. Sie bestehen aus unzähligen Einzelteilen und wurden in verschiedenen Varianten für das Diorama von Hand gebaut.

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Im Heckbereich bestücken die Sky Chiefs, die Bodenköche der Lufthansa, mit vorbereiteten Mahlzeiten für den anstehenden Langstreckenflug.

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Kleinere Flugzeuge verladen das Gepäck über solche mobilen Förderbänder. Die Geländer bestehen aus Fotoätzteilen.

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Bleibt die Frage, wo dieses reizvolle Modellbau-Kunstwerk zu sehen war. In einer etwas entlegenen Ecke auf der IAA 2013 entstanden diese Bilder.

Wie schon bei der Anlage im Modellbahnshop Lippe blieben auch diese Bilder im Archiv. Bis jetzt!

Nun ist ihr Moment gekommen, um uns etwas Messeflair zu bieten.



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