Veröffentlicht am 20.03.2020
Fotos: photo gawid "Elchshot"

Bei dem Bildhintergrund könnte man vermuten, dass hier nur das standesgemäße SUV vom Hof eines privaten Anwesens rollt.

Allerdings handelt es sich nicht um den Landsitz des britschen Geld- oder Landadels
.

Folierung und die seltsamen drei Einheiten, die den Kühlergrill ersetzen, zeigen allerdings deutliche Ungereimtheiten.


Diese drei, scheinbar identischen, Einheiten an der Front kommen komplett ungetarnt daher.

Ansonsten sind an dem folierten SUV kaum Besonderheiten zu entdecken.

Einzig die Scheinwerfer könnten eine optische Überarbeitung bekommen haben.

Scheinbar werden andere äußerliche Auffrischungen seit der Premiere auf der IAA 2015 nicht erfolgen.

Für alle Fans von folierten Fahrzeugen gibt es einen Hinweis auf der Fahrertür.

Erstaunlicherweise wirkt der Träger für die drei markanten Frontsensoren fast wie aufgenagelt.

Hier wird nichts versteckt, sondern ganz klar demonstrativ zu Schau getragen.

Der Aufkleber mit dem QR-Code verweist auf eine Webseite von Bosch mit weiteren Informationen.


Auf jeden Fall ist nun klar, dass hier Technik für das autonome Fahren entwickelt wird.

Ob man dafür Fahrzeuge folieren muss, muss jeder für sich entscheiden.

Auf mich wirken die Folierung und die etwas "unbeholfene Anbringung der Technik" eher, wie ein provoziertes Schaulaufen von Bosch, um auf die Entwicklungsarbeit im Bereich "autonomes Fahren" hinzuweisen.

Im Fond saßen zwei weitere Personen, die scheinbar die Technik kontrolliert haben.

Zumindest liegt dieser Verdacht nahe, denn im Bereich der zweiten Sitzreihe gab es etliche Kabel und Zuleitungen.

Für das Facelift werden kantigere Rückleuchten vermutet.

Ebenfalls sollen neue Antriebe, die aktuell verfügbaren zwei Motoren ergänzen und zusätzlich ins Programm kommen.

Der Verkaufsstart dürfte erst 2021 erfolgen.
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