Martina Grabski            

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Wanderreithalfter

Veröffentlicht am 06.09.2002

Ein Halfter zum Reiten und Anbinden

Ein Ausritt mit einer längeren Pause kann ganz schön nervig sein, wenn man die ganze Zeit über sein Pferd festhalten muss. Deshalb nehmen einige Reiter ein Weidehalfter mit oder verschnallen die Trense über dem Halfter, damit sie in den Pausen ihr Pferd anbinden können. Der Reitsporthandel bietet seit einiger Zeit Wanderreittrensen an, die eine Kombination aus Weidehalfter und Trensenzäumung sind.

www.hadel.net

So eine Wanderreittrense kann man auch selber machen. Alles was man dafür benötigt sind:

Ein gut passendes Weidehalfter ( das am besten auch am Nasenriemen verstellbar ist), ein Stirnband, zwei kleine Karabinerhaken, zwei oder drei Sporenriemen und natürlich ein Trensengebiss sowie Zügel.

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Durch beide Trensenringe wird jeweils ein Sporenriemen geführt und mit Hilfe der Karabinerhaken am Weidehalfter befestigt. Noch Stirnband und Zügel befestigen und fertig ist die Wanderreittrense.

Bevor es nun auf den ersten längeren Ausritt geht sollte man den Sitz und die Einwirkung des Halfters bei einem Proberitt auf dem Reitplatz überprüfen.

Wer beim Reiten den Nasenriemen sehr locker verschnallt, der sollte zusätzlich die Trensenringe mit einem Kinnriemen verbinden, damit nicht ungewollt ein Trensenring durchs Maul gezogen werden kann. Anstelle eines Kinnriemens kann man auch hier einen Sporenriemen verwenden.

Bei einer Pause wird dann einfach das Gebiss samt Backenstücke vom Halfter gehakt und ein Anbindestrick am Halfter befestigt. So kann das Pferd an einem stabilem Halfter angebunden werden und ohne Trense im Maul grasen.

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