Martina Grabski            

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Pferdesprache

Veröffentlicht am 06.12.2002

Die Sprache der Pferde

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Pferde verständigen sich untereinander meistens durch die Körpersprache, eher selten benutzen sie ihre Stimme um miteinander zu kommunizieren. Daher ist es für jeden Menschen, der mit Pferden umgeht, wichtig mindestens ein paar Grundbegriffe dieser Pferdesprache erkennen zu können.

Aufmerksamkeit kann man darin erkennen, dass das Pferd die Ohren nach vorne spitzt und mit seinem Blick z.B. einen heran- kommenden Menschen fixiert. Beim Longieren hingegen sieht ein Pferd natürlich nicht in die Zirkelmitte zum Longenführer sondern es spitzt nur sein inneres (also das der Zirkelmitte zugewandte) Ohr in Richtung des Longenführers.

Das Foto zeigt Pebbels wie sie aufmerksam in Richtung Kamera sieht. Was man auf diesem Foto nicht sehen kann ist, dass ihre Aufmerksamkeit nicht der Kamera gilt sondern einem Pferd welches hinter der Kamera vom Hof geführt wird.

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Foto oben:
Haflinger Houby hatte mich bereits eine Weile beobachtet wie ich im Gras hocke und Fotos mache, jetzt will er endlich wissen was ich da eigentlich in der Hand halte.

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Pebbels (Foto oben) und Angel (Foto links) sind beide noch nicht ganz wach, aber ihre Ohren erkunden schon aufmerksam die Umgebung.

Mehr über das Schlafverhalten der Pferde gibt es hier zu lesen und zu sehen.

Wie man auf diesen Fotos schön sehen kann, können Pferde natürlich auch gähnen. Sie gähnen aus den selben Gründen wie wir Menschen auch z.B. weil sie müde sind oder weil sie mehr frische Luft einatmen wollen.

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Beim Gähnen macht Pebbels die Augen halb zu und reißt ihr Maul weit auf, sie zieht die Lippen zurück und zeigt die Zähne. Anschließend lässt sie die Ohren wieder leicht zur Seite fallen und döst weiter.

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Vorsichtig sollte man auf jeden Fall sein, wenn ein Pferd die Ohren flach angelegt hat. Denn so "sprechen" Pferde eine Drohung aus.

Foto oben:
Pebbels sagt mit leicht angelegten Ohren zu Houby und Westside: "Macht mal Platz für mich!" Houby verschwindet lieber während Westside noch zögert und die Drohung erwidert.

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Fotos oben:
Jetzt wird Pebbels deutlicher in dem sie ihre Ohren so flach wie es nur geht anlegt und die Zähne nach Westside bleckt.

Foto rechts:
Pebbels steht nach dem Reiten in der Abschwitzbox ihres Offenstalls und frisst ihre Belohnung. Der Wallach Lorex schaut vorsichtig über die Abtrennung in die Box. Sofort droht Pebbels ihm mit angelegten Ohren, dass er seinen Kopf lieber nicht weiter in die Box stecken sollte.

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Auf dem Foto oben droht der Wallach Strolch der zu aufdringlichen rossigen Stute Suska. Seine Ohren sind angelegt, der Schweif schlägt um sich und die gesamte Hinterhand ist bereits zusammen gezogen, um jeden Moment auszukeilen. Die Stute versteht endlich, dass sie hier an den falschen Mann geraten ist und versucht so schnell wie möglich die Gefahrenzone zu verlassen.

Foto unten:
Bei dem Araberwallach Kayed hat Suska scheinbar mehr Chancen.

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