Frank Hadel            

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Verkehrsschilder preiswert selbstgemacht

Veröffentlicht am 31.05.2019

(c) www.hadel.net

Wer ein Diorama für Fahrzeuge baut, wird früher oder später auch Straßen darstellen. Egal ob ländliche Idylle, wilde Hektik der Großstadt oder eine vielbefahrene Autobahn - eines ist beinahe unvermeidbar: Eine vorbildnahe Beschilderung.

Einige Hersteller bieten Sets mit diversen Verkehrsschildern an. Dabei handelt es sich meist nur um eine Auswahl und eine individuelle Beschilderung fällt damit meistens schwer. Ich wollte eine korrekte und maßstabsgerechte Beschilderung für meine Messedioramen und machte mich daran, die nötigen Informationen zu beschaffen. Die Kernfrage lautete: Wie groß sind diese Schilder eigentlich?

Die gute Nachricht zuerst: Die Bundesanstalt für Straßenwesen hält unter www.bast.de im Bereich Verkehrstechnik sämtliche Verkehrsschilder in hochauflösender Qualität zum legalen Download bereit. Dazu finden sich eine Fülle an Informationen, was die Maße der Tafeln und viele weitere Angaben betrifft!

So konnte ich die benötigen Motive in den H0-Maßstab übertragen, in ausreichenden Mengen anlegen, auf stabiler Pappe ausdrucken und ausschneiden. Der Wegweiser hat natürlich keinen realistischen Bezug, passt aber zu meinem Kreisverkehr.

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Für die Metallpfosten fiel meine Wahl auf Kohlefaserprofile. Sie sind in 50cm Längen für sehr wenige Euro erhältlich und unglaublich stabil.

Es dürfte - anders als bei Evergreen - fast unmöglich sein, so einen Abschnitt versehentlich abzubrechen. Nachdem die Enden leicht geglättet wurden, können die ausgeschnittenen Schilder mit Papierklebstoff angeklebt werden.

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Danach wurden die Stangen und die Rückseiten der Tafeln silbern angepinselt.

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Zum Abschluss können Löcher an den gewünschten Stellen in die Szene gebohrt und die Schilder eingesteckt oder eingeklebt werden.


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Ladegüter selbstgemacht - Lasercut Holzkiste

Über die Lasercut-Technologie habe ich bereits vor längerer Zeit berichtet. Die Fa. Busch nutzt die Technik, um feinste Bausätze wie den Bienenstand in Serie zu produzieren. Dort ist inzwischen ein breites Sortiment erhältlich. Aber wie hilft dieses exakte Verfahren bei Indivualmodellen? Auch da tut sich was!

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Ladegüter selbstgemacht - Räder einer Dampflok

Bei einem gewöhnlichen Lkw mit Koffer- oder Planenaufbau spielt die Ladung im Modell keine Rolle. Voll oder leer - man sieht es eigentlich nie. Anders in der Welt der Tieflader und Schwertransporte. Da gehört halt was drauf.

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Dioramenbau - Das Leben en miniature

Danach geht es raus in die Natur: Fotos machen! Ein Hintergrund, den wir in den Deckel des Köfferchens kleben, soll dem Diorama mehr Tiefe verleihen. Wir dachten an eine kleine Fabrikhalle, etwas Natur und einen schönen Sonnenuntergang. Lagerhallen und Schuppen sind schnell gefunden, Bäume auch. Gut, wenn man den Sonnenuntergang bereits bei Zeiten schonmal fotografiert hat.

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Baubericht Mitnahmestapler

So wird der kompakte Mitnahmestapler geliefert. Der Bausatz besteht aus über 50 Einzelteilen, wobei allerhand Ersatzteile vorhanden sind, da bei so vielen beweglichen Teilen schnell mal etwas brechen kann.

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Achsmontage bei Kleinserienmodellen

Zuerst wird die Knete angemischt und entsprechende Mulden in das Fahrgestell des Modells gefräst.

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Spiegelflächen verchromen

Eine Möglichkeit besteht darin, die Spiegelflächen mit einem Pinsel und etwas silberner Farbe oder Chromlack anzumalen. Es gibt dabei nur zwei Probleme: Es ist mühsam, weil der Pinsel danach gereinigt werden muß, was vermutlich erheblich länger dauert als die eigentliche Lackierarbeit, und die frische Farbe benötigt eine recht lange Trocknungszeit. So lange kann der Spiegel nicht montiert werden.

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