Frank Hadel            

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Kofferdiorama - Eine kleine Szene für den Trasco TR42

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Hier zeige ich die einfachste Lösung für kleine Modelle oder Dioramen. Es gibt oft kleine Koffer oder Vergleichbares günstig im Handel, die man mit einfachen Maßnahmen zu einem neuen Heim für ein Diorama umbauen kann.

Diese Bauweise erleichtert die Lagerung und den Transport, da man alles direkt im Diorama verpackt.

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Vorteile sind die Stabilität und der oftmals sehr günstige Preis: So kostete dieser Koffer (Startset Kunstkurs-Sammelzeitschrift) unter 10,- DM. Wenn ich die Scharniere und Verschlüsse normal kaufe, habe ich diesen Betrag schon fast ausgegeben. Und dann müsste ich noch die Teile für den Koffer kaufen, von der Montage ganz zu schweigen.

Somit heißt es also immer:
Augen offen halten und auch mal Abseits der normalen Quellen suchen.

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Den Griff, der ursprünglich mit kleinen Schrauben befestigt war, habe ich entfernt, daher die kleinen Löcher rechts im Bild. Der Rest war perfekt.

Das Original-Innenleben musste raus, damit Platz für das Diorama und das Zubehör geschaffen werden kann.

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In der Kofferunterseite (rechte Koffer- seite) wurden rundrum kleine Leisten geklebt, auf denen die Grundplatte liegt.

Außerdem sind links drei kleine Leisten mit je einem Loch aufgeklebt, hier kommen später die Halter der Rückwand rein. Rechts unten ist der Platz für den Bilderrahmen (mit den Zusatzinfos) vorgesehen.

Auf der Kofferoberseite (linke Kofferhälfte) wird mit einem Streifen einer Prospekthülle eine Befestigung für die Rückwand geschaffen. So kann beim Transport das Bild plan an der Oberseite im Koffer knick- und knittersicher gelagert werden.

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Die Limousine, ein Trasco TR 42, (rechts oben im Koffer) durch einen "Rahmen" aus Styropor geschützt. Wenn hier die Landschaftsplatte drauf gelegt wird, kann kein Teil verrutschen oder beschädigt werden.

An der Stelle, wo sich das Auto befindet, ist ein gefaltetes Papiertaschentuch auf die Unterseite der Landschaftsplatte geklebt, damit das Auto nicht mit dem Dach anschlägt und die Farbe abschubbert.

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Die Landschaftsplatte ist eine 4mm-Spanplatte, die ich gleich im Baumarkt auf das entsprechende Maß bringen ließ.

Die Dekoration stammt aus dem normalen Eisenbahn-Sortiment.

Einzig die maximal mögliche Höhe von knapp 2 cm (wegen des Kofferdeckels) muß bei den Aufbauten beachtet werden. Die Büsche sind also etwas flacher gehalten. Deswegen fehlen auch die Bäume auf dem Gelände. Die Personen passen gerade aufrecht hinein.

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An den hinteren Ecken habe ich zwei kleine Spaxschrauben eingesetzt, um die eingelegte Platte einfach wieder rauszuheben zu können.

Hier sieht man die Befestigung für "das Haus". Auf die Rückseite der bedruckten Pappe habe ich drei Kunststoffstangen mit Klebeband aufgeklebt. Diese gehen durch die Landschaftsplatte in die drei anfangs erwähnten Löcher im Kofferboden. Das Ganze wird dann bis auf den Boden reingesteckt und schon steht die Rückwand stabil.

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Auf dem vorletzten Bild ist einer der vier in den Ecken angeklebten Halter für die Landschaftsplatte zu sehen. Sonst würde die Platte bei geschlossenem Koffer unbefestigt liegen und das Auto oder der Bilderrahmen könnten umherfliegen. Hier sieht man nun, wie die Rückwand in die Grundplatte gesteckt wird und so dem kleinen Diorama einen schönen Abschluß gibt.

Auch die zwei Schrauben werden so vor dem Betrachter versteckt.


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