Frank Hadel            

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Klarlack - Ein Problem für sich...

Man baut ein Modell, grundiert, lackiert und detailliert es, so wie es einem gefällt. Bis hierhin ist der Bau noch kein Problem.

Aber erst das Finish entscheidet darüber, ob ein Modell gelingt oder nicht.

Bei den meisten Modellbausätzen im Pkw-Bereich bildet der Klarlack das Finish. So auch bei diesem Ford Scorpio.

Eigentlich war das Modell recht gut gelungen, aber einen Unfall zerstörte es völlig. Darum baute ich den Scorpio erneut.

Ich nahm den gleichen Farbton, änderte ein paar Details, und einen völlig anderen Klarlack.

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Links der alte Ford Scorpio, rechts der neue. Ein Unterschied wie Tag und Nacht.

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Problematisch ist es allerdings, da man nicht pauschal behaupten kann: "Lack XY ist der Beste!" Bis zu diesem Ergebnis (2) habe ich einiges experimentiert, getestet und auch diverse Rückschläge hinnehmen müssen.


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Auch bei dieser speziellen Aluminium-Farbe für Riffelbleche und andere Aluminiumflächen gibt es Probleme. Die Farbe reflektiert sehr realistisch, hat aber den Nachteil, dass sie nicht fest auftrocknet, sondern bei Berührung schmiert und sofort stumpf wird! Das darf nicht sein, denn somit leiden die Modelle z. B. auf Messen und bei der Handhabung sehr.

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Bereich 1 wurde mit einem wasserlöslichen Acryllack versiegelt, der Unter- schied zur reinen Farbe ist gering.

Bereich 2 zeigt nur die aufgepinselte Farbe, glänzend und realistisch.

Bereich 3 wurde mit dem glänzenden Klarlack von Revell bepinselt und ist deutlich dunkler und stumpfer.


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Fotoätzteile für feinste Details...

Zuerst werden die Teile aus der Blechplatine geknippst. Ich empfehle, die Teile nach Baufortschritt auszulösen und nicht alle auf einmal. Dies sollte mit einem Skalpell o. ä. auf einer harten Unterlage geschehen, damit die Teile nicht verbiegen.

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Montage der Herpa Lenkung, 2. Generation

Auf der Int. Spielwarenmesse 2003 stellte Herpa erstmals die Teile für eine neue Lenkung vor. Mit der alten Lenkung ließ sich kaum noch ein Lenkeinschlag darstellen, weil immer häufiger Breitreifen auf der Lenkachse zum Einsatz kommen.

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Baubericht MAN TGX 44.680

Für die Verlängerung einer vierachsigen MAN TGX Zugmaschine zum wuchtigen Fünfachser braucht man zwei Fahrgestelle. Der Trick besteht darin, dass das zweite Fahrgestell "rückwärts" angesetzt wird. So erhält man ganz leicht die Aufnahmen für die Lenkung der fünften Achse.Das Fahrgestell A steuert den Rahmen bis zur 3. Achse bei, vom Fahrgestell B kommen die ursprünglichen Achsen 2 und 3 zum Einsatz jedoch entgegengesetzt der Fahrtrichtung.

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