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Mercedes Renntransporter

Veröffentlicht am 01.01.2010

Rennwagen mit Ladefläche

(c) www.hadel.net

Der Rennleiter Alfred Neubauer hatte den Wunsch, ein Fahrzeug zur Verfügung zu haben, welches den schnellen Transport eines Rennwagen zwischen Rennstrecke und Firmen- werkstatt ermöglichte. 1955 war es soweit: Das "Blaue Wunder" kam zum Einsatz!

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Der Prototypenbau von Mercedes hatte hier ganze Arbeit geleistet.

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Der Rahmen des Luxus-Coupés Mercedes-Benz 300 S wurde verlängert und mit dem Motor des Supersportwagens 300 SL ausgestattet.

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Viele Karosserieteile wie die Türen und Kotflügel sowie Elemente der Ausstattung
kamen von der braven Limousine Mercedes-Benz 180.

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Nach diesem erfolgreichen Jahr mit Gewinn der Weltmeisterschaft der Formel 1, der Markenweltmeisterschaft der Sportwagen und der Tourenwagenmeisterschaft von Europa, zog sich Mercedes aus dem Rennsport zurück.

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Dies hing allerdings nicht mit dem schweren Rennunfall von Le Mans zusammen, wo viele Menschen ihr Leben verloren, sondern war schon im Frühjahr durch den Vorstand beschlossen worden. Nach dem Unfall wurden alle Rennserien plangemäß gefahren.

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Somit war der mit rund 170 Stundenkilometern wohl "schnellste Lieferwagen Europas"
schon nach kurzer Einsatzzeit ohne echtes Aufgabengebiet.

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Für kurze Zeit kam der 6,75 Meter lange Transporter als Ausstellungsstück in die USA.

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Danach folgten zehn Jahre als Versuchsträger in der Entwicklungsabteilung von Mercedes.

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1967 läßt der damalige Vorstand Rudolf Uhlenhaut, zur aktiven Zeit des Renntransporters Leiter der Rennabteilung, das Einzelstück verschrotten.

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Als Mercedes den Bau des großen Museums in Stuttgart beschlossen hatte,
gab es den Startschuß für den Nachbau einer Replika.

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Vorgestellt wurde der Renntransporter bei der Geburtstagsfeier zum 100-jährigen Markenjubiläum von Mercedes-Benz 2001. Seit der Eröffnung des Mercedes-Museums ist dieser Nachbau eines der absoluten Sahnestücke der großen Ausstellung.

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Natürlich ist der Mercedes 300 SLR auf der Ladefläche ein Hingucker.

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Der Innenraum ist schlicht und funktional. Damit der Kühler, der aufgrund der Basis hinter der Fahrerkabine liegt, optimal mit Kühlluft versorgt wird, ist der Mitteltunnel breiter ausgefallen.

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