Über 700 geplatzte Träume |
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Auf der IAA 1991 präsentierte Mercedes den C 112, der als Nachfolger des C111 (im Bildhintergrund) die Idee des Versuchsfahrzeugs auf Sportwagenbasis fortsetzte. |

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Obwohl über 700 Bestellungen ohne einen bekannten Kaufpreis eingingen, entschieden sich die führenden Köpfe von Mercedes gegen eine Serienfertigung. |

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Geplantes Haupteinsatzgebiet war die Forschung der Luftströmungen und der aktiven Fahrwerkskomponenten, die erst viel später in die Serie integriert wurden. |
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Flügeltüren, Lederausstattung, Klimaautomatik und Kassettenradio waren nicht zwingend für ein Erprobungsfahrzeug notwendig, machten aber Hoffnung auf eine Serienproduktion. |

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Der Sprint aus dem Stand auf 100 Stundenkilometer soll nur etwa 5,5 Sekunden dauern. |

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Der verstellbare Heckspoiler war schon damals als "Airbrake" ausgelegt. |

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In die Serie kam diese technische Lösung erst 2004 beim McLaren SLR. |

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Der 6-Liter-V12 aus dem 600 SEL wurde als Mittelmotor eingebaut, obwohl auch für größere Aggregate ausreichend Platz vorhanden gewesen wäre. |

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Für Straßenfahrzeuge waren Heckdiffusoren zu der Zeit eine echte Neuerung. |

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Acht Jahre später gab es eine besondere Kleinserie von Mercedes, die einen GT1-Rennwagen mit Straßenzulassung zu 25 finanzstarken Sportwagenfans brachte. |

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Viele Jahre später gab es wieder einen echten Flügeltürer von Mercedes... |