Jens Hadel  +49 171 6313756            

Translate to:


Ford OSI 20m TS (Baujahr 1968)

Veröffentlicht am 05.11.2010

Italienischer Chic

(c) www.hadel.net

Auf den ersten Blick vermuten die meisten Autofans, daß es sich bei diesem roten Flitzer
um einen sportlichen, italienischen 2+2 Tourer handelt.

(c) www.hadel.net

Der Blick auf das Typenschild verrät schon etwas mehr:
Officina Stampaggi Industriali, abgekürzt O.S.I., war eine Turiner Karosseriebaufirma.

(c) www.hadel.net

Aus Gründen, die nicht mehr nachzuvollziehen sind, beauftragte Ford diese Kleinserienmanufaktur, die auch für Alfa, Fiat und andere produzierte, mit dem Bau.

Anzeige:
(c) www.hadel.net

1965 lieferte Sergio Sartorelli (von ihm stammt der Karmann Ghia) den Karosserie-Entwurf.

(c) www.hadel.net

Wichtigste Vorgabe war, möglichst viele Teile aus dem Ford-Regal zu verwenden.

(c) www.hadel.net

Überwiegend konnte der Taunus Elemente beisteuern.

(c) www.hadel.net

So stammen die V6-Motoren vom Taunus 20m, wodurch sich ein Problem ergab.

(c) www.hadel.net
www.hadel.net

Schwerer als der Serienbruder, sorgten die Aggregate nur für mäßige Beschleunigung. Um diesen "Fehler" auszugleichen, wurde die Hinterachse mit einer kürzeren Übersetzung aus- gestattet. Somit wurde die Beschleunigung besser.


Durch die größere Bereifung mit 15-Zoll-Gummis, wurde trotzdem eine höhere Maximalgeschwindigkeit wie beim Serien-Taunus mit 13-Zoll-Felgen ermöglicht.

(c) www.hadel.net

Das Heck erinnert etwas an die erste Manta-Generation,
der auf jeder Seite zwei runde Leuchteinheiten hat.

(c) www.hadel.net

Leider wurde 1968 die Produktion eingestellt,
da sich OSI auf die Produktion von Blechteilen beschränkte.

(c) www.hadel.net

Von den rund 2200 gebauten Exemplaren haben nur etwa 200 bis heute überlebt.

(c) www.hadel.net

1967 wurde eine Cabrio-Version auf dem Pariser Automobilsalon vorgestellt,
die sogar überlebt hat und derzeit aufwendig restauriert wird.

Anzeige: