Mercedes Actros Titan 4860 Allrad (MP3)    
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Wüstenschiffe

 

(c) www.hadel.net

Anfang Mai 2010 rollten diese zwei Gespanne in den Bremerhavener Hafen ein.

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Selbst für jeden Nutzfahrzeug-Uninteressierten wurde bei diesem Anblick schnell klar,
daß es sich nicht um gewöhnliche Sattelzugmaschinen handelte.

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Die Radnaben und das große Differential in der Mitte verraten den Allrad-Antrieb.

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Der geschwungene Schwanenhals ist für Schwertransporte eher ungewöhnlich.

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Actros-Allradler für den Wüsteneinsatz gibt es schon viele Jahre.

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Schon 2004 gab es die Zugmaschinen aus Backnang in vierachsiger Ausführung,

obwohl diese damals noch als zivile Schwerlasttrucks ausgeliefert wurden.

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Zwischen Fahrerhaus und Schwerlastturm ist ein Abstand zu erkennen.

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Die Ansaugöffnung des Luftfilters ist nicht wie üblich am Hochdach angebracht,
sondern sitzt nun auf halber Höhe und ist somit dem feinen Sand wesentlich näher.

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Die Reserveräder sind für Auflieger und Truck doppelt an Bord.

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Die breiten Reifen für den Siebenachser verfügen über höhere Seitenwände.

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Die hinteren Leuchteinheiten verfügen über fast dekorativ anmutende Schutzrahmen.

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Zur Unterstützung beim Beladen der Auflieger verfügen die Trucks über zwei kräftige Winden.

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Die Zugeinrichtungen von HPC verfügen über eine maximale Zugleistung von 250 kN und fassen 50 Meter Seil mit einem Durchmesser von 26 Millimetern.

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Die neuen Wüstenschiffe sind mit dem aktuellen L-Fahrerhaus ausgestattet.

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Die Außenspiegel mit den Einlagen in Riffelblechoptik kommen von den Baufahrzeugen.

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Aus diesem Blickwinkel ist gut die extreme Fahrzeugbreite des Aufliegers zu erkennen.

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2008 bekamen die Actros Titan für Kuwait sogar Bullenfänger an die Front geschraubt.

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Damit sich die ausziehbaren Leitern durch den feinen Sand nicht festklemmen,
wurden diese gleich starr montiert.

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Zwischen Vorder- und Hinterachsen wurde auf große Bodenfreiheit geachtet.

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Der Sattelteller ist natürlich kardanisch aufgehängt,
damit auch große Verschränkungen keine Probleme verursachen.

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Der Tank für das Hydrauliköl liegt flach auf den Winden.

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Sechs der sieben Achsen des Aufliegers lenken in Kurven mit.

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Über die Rampen werden Panzer auf die Ladefläche rollen.

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Von hier aus kann man gut die unterschiedlichen Reifenformate erkennen.

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Die Sonderanfertigung von Goldhofer rollt auf Gummis von Michelin X im Format 24 R 21.

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Nach Erledigung der Formalitäten ging es dann auf das Hafengelände.

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Die Scheinwerfer im kantigen Schwerlaststoßfänger sind durch Gitter geschützt.

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Wenn dieser hochgelegte Vierachser um die Ecke kommt beeindruckt das schon, ...

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...noch massiver wirkten aber diese Titans, denn sie waren auch noch richtig breit!

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In der Mitte des Aufliegers ist eine ausklappbare Stufe für den leichten Aufstieg angebracht.

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Auf der rechten Seite sind drei Tanks montiert, zwei für Wasser und einer für Diesel.

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Die Sonnenblenden wurden wohl nicht verwendet,
weil die neuen "Brillen" im Mittelteil ein glänzendes Chromelement haben.

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Für die Fahrer war während der Überfahrt der ständige Blick in die Spiegel wichtig, denn mit drei Metern Breite bewegten sich die Auflieger auf anderer Spur als die Zugmaschinen.

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Die Rampen können für schmalere Fahrzeuge auch nach innen verschoben werden.

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Ein TV-Bericht des ARD-Magazins "Report Mainz" vom 9.5.2011 kann hier angesehen werden.

Es gibt auch den umgekehrten Weg: Vom Militärfahrzeug zum zivilen Rettungstruck...



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