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Am 15. August 2010 röhrten wieder die Motoren im Bremerhavener Fischereihafen. |

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Wie gewohnt wurde das Event als Doppelveranstaltung vom Sportfahrer-Club Bremerhaven e.V. und dem Ritterhuder Automobil Club e.V. ausgerichtet. |

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Entscheidender Unterschied für die Fahrer ist die Fahrtrichtung auf der Rennstrecke. |
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Besonders der Streckenverlauf vom Nachmittag hatte es in sich. |

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Unmittelbar vor der Spitzkehre im Startbereich, der später mit weit über 100 Stundenkilometer erneut durchfahren wurde, war eine kleine Bodenunebenheit. |

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Hört sich einfach an, war es aber nicht . |

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Eine 180-Grad-Kurve anzubremsen, wenn die Räder den Bodenkontakt verloren haben, ist nicht leicht. |

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Trotzdem zeigten etliche Piloten, wie es richtig gemacht wurde. |

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Ralf Klaus und Knut Möller zeigten im breiten Renault 5 Turbo schnelle Rundenzeiten. |

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Die maritimen Hindernisse wurden dabei eng umfahren. |

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Gemäßigtere Piloten bremsten an der Bodenwelle ab und versuchten am Boden zu bleiben. |

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Zumindest stimmte so der Bremspunkt und die Wende klappte problemlos. |

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Dieter Sellemerter scheuchte einen Golf um den Kurs. |

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In den Kurven wurde durch weite Kurvenradien leider einige Zeit verloren. |

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Conny Summa ließ ihren Golf II GTI richtig fliegen. |

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Trotzdem traf sie die Bremspunkte richtig gut. |

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Leider hatte Günter Vogt an der Spitzkehre zu viel Schwung. |

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Die Folge Nr. 1 war gnadenloses Untersteuern. |

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Folge Nr. 2 war, daß alle Räder den Grip verloren und es quer in die Kurve ging. |

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Im Endergebnis war die Ideallinie fast ausser Sichtweite und die Hütchen nahe. |

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Da jedes Hütchen mit einer Zeitstrafe belohnt wird, war eine gute Rundenzeit kaum noch möglich. |

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Fabian Pirrone pilotierte diesen BMW 318 iS über die Strecke. |

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Thomas Sdchnelle hob an der Bodenwelle richtig ab. |

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Die anschließende Spitzkehre erwischte er aber richtig gut. |

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Hoppla - wenn Patric Treder so zur Landung ansetzt, sind Probleme zu erwarten. |

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Durch das unruhige Fahrzeug fehlte Bremsleistung auf der Hinterachse. |

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Am Ende ging die Strecke aus. |

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Erst nach kurzer Rückwärtsfahrt konnte die Wende erfolgreich absolviert werden. |

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Helge Tamm bekam ebenalls alle vier Räder in die Luft. |

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Ärgerlich, wenn man jetzt schon auf die Bremse trat. |

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Die stehenden Räder gingen folgerichig gleich nach der Landung in Rauch auf. |

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Das Ergebnis war bekannt: Die Strecke ging aus. |

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Marco Stankewitz fuhr optisch unspektakulär, traf aber die Bremspunkte. |

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Clemens Wölpern lieferte mit seinem Opel Kadett Coupé wie gewohnt schnelle Zeiten. |

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Dieser Toyota Starlet wurde von Daniel Brusch zum Fluggerät umfunktioniert. |

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Durch dezenten Bremseinsatz blieben hier die Wolken bei der Landung aus. |

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Auch im Peugeot wurde eine kleine Luftbrücke aufgebaut. |

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Doch auch hier wurde der anschliessende Einlenkpunkt sauber angesteuert. |

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Karsten Beck startete an der Bodenwelle seinen Polo zum großen Sprung. |

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Das geringe Fahrzeuggewicht erleichterte die Landung. |

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Selbst bei schnellen Kurven blieben alle vier Räder am Boden. |

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Beim schwereren Golf wird meist das kurveninnere Hinterrad angelupft. |

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Den Sprung gestaltete Wolfgang Fronia sehr dezent. |

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Karsten Kunstmann startete an dieser Stelle wesentlich schwungvoller. |

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Alle vier Räder hingen hier frei in der Luft. |

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Die breitere Spur an der Vorderachse sorgte für mehr Grip. |

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Ein Exot im Rallyesprint, aber richtig schnell: Ein Suzuki Swift 16V. |

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Am Lenkrad arbeitete Jörg Kuckuck. |

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Die Landung erfolgte sehr sauber ohne große graue Wolken an der Vorderachse. |

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Als Ergebnis konnte die folgende Kurve punktgenau angesteuert werden. |

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Timo Broda war mit seinem Golf II GTI 16V richtig schnell unterwegs. |

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Logischerweise wurde auch vor der Bodenwelle nicht gebremst. |

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Freier Flug für freie Gölfe . |

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Mit kräftigem Bremseinsatz wurde das Einlenken vorbereitet. |

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Ohne Nebel und wilde Manöver ging es dann um die Ecke. |

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Marc Meier zeigte dezente Flugeinlagen. |

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Kaum waren die Räder abgehoben, wurde wieder Bodenkontakt hergestellt. |

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Eher ungewöhnlich: Das Schiebedach im Rallysprint. |

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Mit etwas zu weichem Fahrwerk war dieser Opel Manta am Start. |

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Holger Münster hatet auch bei den Unebenheiten kräftig damit zu kämpfen. |

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Besonders auffällig war, wie der Wagen beim Bremsen auf der Vorderachse einknickte. |

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Wenig verwunderlich, daß der Bremsweg ungeahnte Ausmaße annahm. |

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Das stehende Vorderrad wurde fast eckig geschliffen. |

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Zeitgleich ging es von hinten mit mächtig Druck auf die Zeitenjagd. |

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Für den Mantafahrer war es nur noch eine Frage von wenigen Sekunden, bis die Gegner den Abstand komplett egalisiert hatten. |

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Stefan Göttig gewann im Ford Escort schon die Morgenveranstaltung. |

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Lennart Hahn trat mit einem BMW 320 iS in Bremerhaven an. |

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Bei einem Spaß am Vorabend hatte der Golf von Frank Reimann optisch etwas gelitten. |

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Trotzdem gab es auf der Strecke nur ein Motto: Möglichst schnellster sein! |

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Wenn der Vater mit der Tochter... |

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Sönke und Nina Milon drifteten im BMW M3 eifrig um die Hindernisse. |

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Optisch reizvoll, allerdings war dies nicht immer die schnellste Lösung. |

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Im Scirocco R flog Sascha Hiller über die Strecke. |

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Vor den Kurven setzte er allerdings zur Landung an . |

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Der entscheidende Moment für viele Piloten: "Touching the Ground". |

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Wenn man schräg aufkam, wurde das durch ein unruhiges Fahrzeug belohnt. |

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Zum Abschluß ein BMW Z3 M Coupé von Daniel Rohde. |

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