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Weltgrößter Trafotransport durch Kahl in Nürnberg (Teil 4)

Veröffentlicht am 20.07.2018

Auf geht´s - bergab smilie!

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Über die zweispurige Trasse Richtung Eisenbahn-Unterführung ging es durch die kalte Nacht.

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Man konnte spüren, dass sich im gesamten Team und Begleittross eine deutliche Anspannung aufbaute.

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Auf den ersten Achsmodulen achtete ein Kollege darauf, dass an beiden Seiten genug Abstand zu Hindernissen vorhanden war.

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Allerdings war dies nur ein kleiner Teil der bevorstehenden Aufgabe.

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Genau genommen war das Gespann breiter als der vorhandene Platz zwischen den Begrenzungsmauern des Tunnels .

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Abgesehen davon hatten Messungen ergeben, dass die Höhe des Trafos mit der Durchfahrtshöhe schon fast identisch war.

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Aufgrund dieser Faktenlage näherte man sich nur sehr langsam dieser entscheidenden Passage.

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Über dem Transformator gab es nur wenige Zentimeter Luft bis zum tragenden Beton der Unterführung.

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Die vielen interessierten Zuschauer starrten gebannt auf die Einfahrt des Transformators.

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Für die Kollegen von Kahl Schwerlast gab es gerade jetzt viele Stellen, die im Auge zu behalten waren.

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Für diese Durchfahrt wurden zuvor alle Laufgitter von den Begrenzungsmauern entfernt und zur Seite gelegt.

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Normalerweise gibt es keine Möglichkeit sich im Kurveninneren so frei zu den Fahrbahnen vorzubeugen.

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Aus diesem Blickwinkel kann man gut erkennen, dass die Unterführung einen schwungvollen Bogen macht.

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Hierdurch passt die Seitenträgerbrücke eigentlich gar nicht durch dieses Nadelöhr.

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Die Seitenträger wurden als Gerade ohne Z-Knick eingesetzt und dadurch kann der kurveninnere Träger über die "Spundwand" geführt durch die Kurve schweben.

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Und als ob das nicht schon Herausforderung genug wäre, darf der Abstand über und unter dem Trafo ebenfalls keine Sekunde aus den Augen gelassen werden.

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Auf der Kurvenaußenseite gibt natürlich auch keine Platzreserven im Überfluss.

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Die Randsteine der Straße wurden mit Auffahrtkeilen versehen, denn selbst hier wird jeder Zentimeter ausgenutzt.

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Der Fahrer war gefordert, trotz vieler Augen an allen Ecken und Kanten, denn mit ordentlich Schwung geht hier gar nichts.

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In langsamer Fahrt arbeitete sich der lange Wurm durch die Tunneldurchfahrt.

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Obwohl die Temperaturen unterhalb des Gefrierpunktes lagen, gab es zu später stunde viele Zuschauer

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Ohne dem Transportteam direkt vor den Füssen herumzustehen konnte man ganz nah dabei sein.

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Auf der Straße blieb somit genug Platz für die Fachleute im Einsatz.

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Die "Sehleute" waren eh leicht zu identifizieren.

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Am Heck gab es logischerweise nicht mehr Platz wie vorne.

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Auf der weiteren Route gab es noch einige Abzweigungen, die allerdings nicht derart problematisch waren.

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Hier ist gut zu erkennen, wie der Seitenträger über den Fahrbahninnenrand hinausragt.

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Ab jetzt konnte endlich wieder etwas Geschwindigkeit zugelegt werden.

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Einige Wochen Später folgte ein zweiter, identischer Transport, der ebenfalls ohne Beanstandungen durchgeführt wurde.

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Im Schwertransport Magazin (Ausgabe 80) erschien ein vierseitiger Artikel über diesen Transformatoren-Transport mit vielen Fotos und detaillierten Informationen zu den Fahrzeugen und Abmessungen. Hier kann der Artikel als PDF heruntergeladen werden!


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