Sonntag morgens im Emsland |
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Wenn in der Nacht große Kolonnen bereits verladen auf Anhängern bereit stehen, weiß jeder Interessierte, daß es nicht mehr so lange dauern kann. |

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Entdeckt man auch die Begleitfahrzeuge in der Nähe, muß es bald losgehen. |

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Und so traf folgerichtig gegen 6 Uhr morgens die Polizei zur Abnahme des anstehenden Transports in Flechum auf dem Gelände von Air System Barlage ein. |
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Etwas später setzten sich die Fahrzeuge an einem Sommersonntag im Juli 2006 in Bewegung. |

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Mit einem Gewicht von 251 Tonnen machte sich das schwere Teil als erstes auf den Weg. |

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Auf Drehschemeln wurde die Kolonne vorne auf 16, hinten auf 15 Achslinien gelagert. |

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Zwischen den Transporten fuhr eine weitere Zugmaschine ohne Ladung. |

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Auf 20 Achslinien folgte dann die kleinere Kolonne. |

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Die Zufahrt auf die B213 verlief durch die weiträumige Absperrung der Polizei ohne Probleme. |

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Für den langen Anhänger sah es hier schon ganz anders aus. |

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Nur durch die ausgelegten Stahlplatten war hier die Fahrzeuglänge von rund 32 Metern plus Zugmaschine durch die rechtwinkelige Ausfahrt zu bewegen. |

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Durch die Routine der Fahrer und Einweiser verlief jedoch alles problemlos. |

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Von nun an konnte erstmal zügiger gefahren werden. |

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Eine Verkehrsinsel erforderte dann wieder erhöhte Aufmerksamkeit des Teams. |

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Hier mußte auf die breitere Gegenfahrbahn mit zwei Fahrspuren gewechselt werden. |

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Kurz vor Haselünne hieß es dann "rechts abbiegen". |

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Diese Ausfahrten sind normalerweise recht großzügig ausgelegt. |

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Doch bei einer Ladung von 52 Metern Länge sah alles reichlich eng aus. |

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Der Fahrer des Nachläufers mußte hier schon die volle Breite der Straße ausnutzen. |

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Trotzdem durfte der Scheitelpunkt der Abzweigung mit Schildern auf beiden Seiten nicht aus dem Blick verloren werden. |

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Hier gestaltete sich alles für den rund 20 Meter kürzeren Transport viel einfacher. |

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Vielleicht sah es auch nur so einfach aus, weil das Team gut eingespielt war. |

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Und dann kamen Brücken, naja nicht wirklich . |

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Denn bei einem Ladungsdurchmesser von 5,8 Metern mußten diese umfahren werden. |

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Nun ging es über die L65 Richtung Lähden weiter. |

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Auch hier sorgten die Zufahrten dafür, daß es nicht langweilig wurde. |

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Besonders der lange Anhänger erforderte den genauen Blick in die Rückspiegel. |
und nun kamen die wirklich interessanten Stellen der Reise... |