Mitten durch die Stadt |
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Anfang Februar 2009 mußte ein Generator vom Hafen zum Kraftwerk verfahren werden. |

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Die Entfernung zwischen Verladepunkt vom Schiff auf die Straße bis zum Kraftwerk betrug nur einen guten Kilometer. |

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Eine Brücke auf dem direkten Weg wurde von den Statikern als nicht tragfähig eingestuft. |
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Die Streckenplaner mußten für das lange Baumann-Gespann andere passende Route finden. |

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Einige Tage zuvor brachte das gleiche Gespann den Generator zum Schiff, welches den Generator vom Hafen Dorsten nach Wilhelmshaven brachte. |

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Der Generator ist ein generalüberholtes Gerät aus dem Kraftwerk Scholven. |

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Von besonderem Interesse waren für viele angereiste Schwertransportfans die fast nagelneuen Zugmaschinen. |

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Mit drei angetriebenen Achsen haben die beiden Actros Titan 4160 besonders gute Traktion. |

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Trotzdem mußte an vielen Stellen mit Zug- und Schubmaschine gearbeitet werden. |

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In engen Kurven wurde mit der Hydraulik die Last zwischen den Achslinien angehoben. |

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Vom Aufbau sind die beiden neuen Mercedes-Zugmaschinen identisch. |

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Diese spezielle Kupplung verfügt über eine maximale Anhängelast von 1000 Tonnen. |

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Auf den dunklen Hafenzufahrten war für den Fahrer der Zugmaschine das Ende seines Gespanns meistens nicht mehr sichtbar. |

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Im Dezember 2005 hatte die Tragschnabelbrücke bereits einen ähnlichen Einsatz in Bremerhaven. |

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Damals war das Gewicht der Ladung allerdings um einiges geringer. |

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Knapp 30 Minuten nach dem Start wurde die erste Stelle mit Rangierarbeiten erreicht. |

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Zuerst mußte die Kreuzung komplett überfahren werden. |

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Danach mußten beide Mercedes Actros Titan 4160 umgedreht werden. |

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So wurde aus der Schubmaschine die neue Zugmaschine. |

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Jetzt rollte das Gespann andersherum durch den nächsten Streckenabschnitt. |

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Dieses "Kopfmachen" ist die einfachste Möglichkeit enge Abzweigungen zu meistern. |

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Jedoch bedeutete dies nicht, daß nun überall endlos Platz zur Verfügung stand. |

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Zwischenzeitig stärker werdender Schnesfall sorgte bei den Beteiligten für kalte Finger. |

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Jetzt rollte der 93 Meter lange Bandwurm direkt auf die Innenstadt zu. |

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Vom Team der Streckenbegleitung wurde nun mehr Einsatz gefordert. |

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Die hohen Gebäude zeigten den nahen Stadtkern an. |

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Vor der nächsten Kreuzung mußte kurz auf die notwendigen Absperrungen gewartet werden. |

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Dies war für viele Schaulustige der Moment, sich einen guten Platz zu suchen. |

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Für den Fahrer der Zugmaschine war es wichtig, den größtmöglichen Schwenk zu fahren. |

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Nur so war es möglich, die Ampelanlage auf der Verkehrsinsel zu umfahren. |

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Trotzdem erforderte diese Stelle besondere Aufmerksamkeit von allen Beteiligten. |

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Der Fahrer des Nachläufers mußte seine Achsen genau im Auge behalten. |

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Dann wurde wieder "Kopf gemacht", also Zug- und Schubmaschine wurden gedreht und wieder angekuppelt, damit es ab hier wieder in die andere Fahrtrichtung weitergehen konnte. |

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Der weitere Weg zum Kraftwerk präsentierte neue Engstellen... |