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Trafo-Transport in das Kraftwerk Vianden

Für Europas Energieversorgung

Trafo Maschine 11 - So nennt sich ein Projekt in Luxemburg, welches die Energieversorgung in Europa auch in der Zukunft sicherer machen soll. Das Pumpspeicherkraftwerk in Vianden gehört mit einer Leistung von 1096 Megawatt zu den leistungsstärksten in Europa. Pumpspeicherkraftwerek haben den Vorteil, daß innerhalb kürzester Zeit Spitzenverbräuche versorgt und abgefedert werden können. zu Zeiten der elektrischen Überversorung wird mit Pumpen Wasser in hochliegende Reservoirs gepumpt und zwischengelagert.


2006 wurde mit den Planungen begonnen, die vorhandenen Kapazitäten zu erweitern. Ende 2009 wurde der Auftrag vergeben, um die Leistung um zusätzliche 200 Megawatt aufzustocken. Der Trafo wird die erzeugte Energie für die Einspeisung in das 220KV-Höchstspannungsnetz umformen.

Der Trafo gehört mit einem Gewicht von 211 Tonnen zu den schwersten jemals auf Luxemburgs Straßen transportierten Gütern. Besonderer Engpass ist die Einfahrt des Schwertransports in die enge und stark abfallende Kaverne des Kraftwerks Vianden.


Auf diesen Seiten gibt es eine umfangreiche Auswahl der entstandenen Impressionen, natürlich ergänzt mit den entsprechenden Informationen.

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Letzte Vorbereitungen:

Auf dem Firmenhof in Bech-Kleinmacher wurde der Trafo vom Schiff auf 16 Achslininen verladen. Damit waren die Arbeiten bis zum Start er Reise am Abend fast erledigt.

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Die Reise des ersten Tages, dem 12.10.2012:

Pünktlich um 20 Uhr wurden die Motoren angelassen und der Transport startete seine viertägige Reise. Erster Knackpunkt war die enge Ortsdurchfahrt von Remich.

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Nachdem die erste kräftige Steigung genommen wra, musste der Anhänger von 16 auf 20 Achsen umgebaut werden. Natürlich mit dem Trafo auf dem Anhänger und alles am Straßenrand.

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Mit dem verlängerten Anhänger mussten nun einige Kilometer zuürckgelegt werden, schließlich galt es den Parkplatz nahe des Flughafens Findel zu erreichen.

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Alles was am Samstag, den 13.10.2012, passierte:

Für die Überfahrt der Sauer in Diekirch wurde tagsüber eine Behelfsbrücke aufgebaut. Besonders interessant ist zu sehen, mit welcher Vorspannung die drei Bögen den Fluss überspannen, bevor das Gespann diese belastet.

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Um die Autobahn überqueren zu können, musste der Schwertransport wirklich quer über die Autobahn fahren, denn die Brücke hätte der Belastung nicht standgehalten. Danach hieß es Kilometer machen bis zum Parkplatz vor dem Flughafen Findel.

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Auch am Sonntag, den 14.10.2012, wurde gefahren:

Am Sonntag Morgen warteten schon viele Zuschauer auf die Brückenüberquerung des Schwertransports in Vianden. Nach dem Umbau in der Nacht zuvor auf 16 Achsen, konnten pünktlich um 9 Uhr die Motoren angelassen werden, um diese kritische Stelle zu meistern.

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Breite Straßen, gute Polizeiarbeit - so macht Schwertransport Spaß! Nach dem langsamen Start konnte es nun etwas zügiger angegangen werden. Trotz einiger Kreisverkehre war das Gespann flott unterwegs und erreichte gegen Mittag das nächste Etappenziel.

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Das nächste Teilstück führte den Trafo über schmale Bergstraßen und durch dunkle Wälder. Feuchte Straßen, enge Kurven sowie Steigungen und Gefälle verlangten von den Fahrern und Begleitern die volle Aufmerksamkeit.

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Das letzte Teilstück hatte nur noch eine kleine Fly-Over-Brücke als kritische Stelle für die Fahrer bereit. Danach ging es über gut ausgebaute Straßen bis zum Parkplatz unmittelbar vor der Einfahrt in das Kraftwerk Vianden.

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Zieleinlauf im Kraftwerk am 15.10.2012:

Nach einer Schulung für alle Beteiligten ging es für das lange Gespann unter die Erde. Der Trafo musste über einen Stollen zu seinem Einsatzort tief unter dem Berg gefahren werden.

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Der Bericht im Trucker:

Immerhin einen vierseitigen Bericht war dieser besondere Transport dem Trucker wert, der viele Fotos und Informationen, der über vier Tage dauernden Aktion, zusammenfasst. Abgerundet wird der Artikel durch zwei Kurzportraits der beiden Fahrer.

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